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- Kohlrabi-Carpaccio
Die Zeiten, in denen man bei Carpaccio nur an hauchdünne Fleischscheiben denkt, sind lange, lange vorbei. Hauchdünne Scheiben lassen sich aus unglaublich vielen Gemüsesorten schneiden – so auch Kohlrabi! Eine sehr leckere und dazu optisch ansprechende Vorspeise, die schnell auf den Tisch gezaubert ist. Für 2 Personen Zutaten 1 Kohlrabi, ja nach Größe auch 2, einschließlich der feineren Blättchen 2 EL grob gehackte Cashewkerne, Walnusskerne, Pinienkerne .... trocken in einer Pfanne geröstet Für das Dressing 2–3 EL Olivenöl (oder ein anderes nach Belieben) 2 EL guter Weißweinessig, Condimento Bianco oder auch Zitronensaft 1 TL Honig 1 TL mittelscharfer Senf weißer oder schwarzer Pfeffer aus der Mühle Salz Für das Finish fein gehobelte Parmesanspäne 2–3 EL Schnittlauchröllchen Vorgehensweise Kohlrabi vom holzigen Ende befreien und schälen. Das zarte Grün kann man aufbewahren und als Garnierung verwenden. Die Knollen mit einem Hobel oder einem scharfen Messer in sehr feine, fast durchscheinende Scheiben (etwa 1 mm) schneiden. Bei größeren Knollen kann es ratsam sein, sie zu halbieren. Die gewählten Nusskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Die zarten Kohlrabiblätter – wenn verwendet – klein schneiden. Die Zutaten für das Dressing in einer Schüssel verquirlen. Die Kohlrabi-Scheiben auf einem Teller anrichten und mit dem Dressing möglichst gleichmäßig beträufeln. Zum Schluss mit den Nusskernen, den Kräutern bestreuen und den Parmesan darüber hobeln. Tipps: Das Carpaccio lässt sich gut schon im Voraus zubereiten. Statt Honig könnte man auch Ahornsirup nehmen, vor allem in Kombination mit Walnusskernen und/oder -Öl. Rezept und Text: © Gemüserei Heidelberg, 2026
- Palak Paneer
Dieses leckere aus dem Norden Indiens stammende Spinatrezept, wird zubereitet aus Paneer, einem milden, schnittfesten Frischkäse, der unter ein fein gewürztes aromatisches Püree aus palak (Spinat) gemengt wird. Der weit verbreitete hiesige Gartenspinat mit seinem mildwürzigen Geschmack ist dafür ideal aber auch andere Sorten könnten verwendet werden. Je frischer der Spinat ist, desto besser wird das Gericht schmecken.Aber zur Not geht es auch mit tiefgekühltem Spinat. Paneer kann man mittlerweile auch im Supermarkt kaufen, er ist aber auch leicht selbst herzustellen – siehe dazu Tipps unten. Für 2–3 Personen Zutaten Für den Spinat 350 g gewaschene und abgetropfte Spinatblätter 2 mittelgroße Zwiebeln 4–5 Knoblauchzehen 2,5 cm Ingwer 1 grüne Chilischote 1 Tomate Salz Für den Paneer 200 g Paneer, gewürfelt 1 EL Öl (nach Wahl) 2 Lorbeerblätter 1 TL Garam Masala 1 TL Chili- oder Paprikapulver (nach Geschmack auch weniger oder mehr oder ganz weglassen) ½ TL Kurkumapulver ½ TL Korianderpulver 1 TL Kreuzkümmelpulver 1 EL getrocknete Bockshornkleeblätter (Kasuri Methi – erhältlich in asiatischen Gewürzgeschäften) 1 TL Garam Masala 3 EL Sahne (optional) Vorgehensweise Den Paneer würfeln und 20–30 Minuten in Salzwasser einlegen. Spinat waschen und eventuell grob zerkleinern. Spinatmischung zubereiten In der Zwischenzeit Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und grüne Chili klein schneiden (wird später püriert). Alles in einem Topf mit Wasser (ohne Salz) zum Kochen bringen, die Temperatur etwas reduzieren und köcheln lassen, bis sich der rohe Geruch der Zwiebeln verflüchtigt hat und sie weich sind. Die Tomate zugeben und kurz mitgaren. Den Spinat hinzufügen und zusammenfallen lassen. Er sollte nur weich werden, nicht zu lange garen, da er sonst bitter. wird. Erst zu diesem Zeitpunkt Salz zugeben. Pürieren Sie die Mischung und stellen Sie sie beiseite. Käse braten Öl in einer Pfanne auf niedriger bis mittlerer Stufe erhitzen. Sobald es heiß ist, die Lorbeerblätter hineingeben. Nach einer Minute auch das Chili-, Kurkuma-, Koriander- und Kurkumapulver sowei die getrockneten Bockshornkleeblätter. Unter ständigem Rühren maximal 1 Minute anbraten – sie verbrennen schnell. Den Paneer abtropfen lassen und die Würfel in der Pfanne 2 Minuten anbraten, bis der Käse rundum von den angebratenen Gewürzen überzogen ist. Fertigstellung Die pürierte Spinatmischung 4 hinzufügen und den Herd auf eine niedrige Stufe stellen. Alles 10 Minuten köcheln lassen. Garam Masala hinzufügen und weitere 2 Minuten mitköcheln lassen. Die Pfanne vom Herd nehmen und nach Belieben etwas Sahne unterrühren. Heiß mit frischem Brot, Roti, Naan oder einfachem Reis servieren. Guten Appetit! Tipps: Wenn Spinat zu lange gekocht wird, wird er bitter; auch die Verwendung von altem Spinat führt zu einem bitteren Geschmack. Garam Masala ist eine geröstete Gewürzmischung. Da die einzelnen Gewürze bereits geröstet sind, füge sie immer erst am Ende hinzu. Paneer lässt sich ganz einfach zu Hause herstellen. Bringe frische Vollmilch in einem breiten Topf zum Kochen. Füge Salz und Limetten-/Zitronensaft oder Essig hinzu und rühre um, bis sich Molke und Quark trennen. Lass das Ganze noch eine Minute bei mittlerer Hitze köcheln. Siebe es durch ein Käsetuch und spüle es einmal ab. Wickle es dann in das Käsetuch ein, lege es auf ein Sieb und beschwere es, damit die überschüssige Flüssigkeit ablaufen kann. Nun haben Sie frischen, selbstgemachten Paneer. Ansonsten gibt es bei Dennes/Rewe jetzt Bio-Paneer: https://www.rewe.de/shop/p/zueger-bio-paneer-indian-style-200g/7725753 Wenn du den Paneer in Schritt 6 in die Pfanne gibst, neigt vor allem selbstgemachter Paneer dazu, am Boden festzukleben und auseinanderzufallen. Koche ihn daher bei geringer Hitze und unter vorsichtigem Rühren. Rezept und Text: © Gemüserei Heidelberg, 2026
- Kerbelsuppe
elEine interessante Verwertung von diesem oft üppig wachsenden Kraut, das in erstaunlich vielen Rezepten gut schmeckt. Eine wichtige Zutat ist hier die Kartoffel. Sie macht das Ganze schon von Anfang an schön cremig und "vollmundig". Etwas Sahne, aber auch Sauerrahm, Schmand oder Creme Fraiche und natürlich vegane Varianten runden die Suppe wunderbar ab. Für 3–4 Personen Zutaten 1–2 Bunde Kerbel, je nach Größe (irgendwo zwischen etwa 50 und 80 g Kerbel, je nach Gefühl) 2– 3 Kartoffeln 1 Zwiebel 1 Stange Lauch, ersatzweise: Frühlingszwiebel, Winterheckenknoblauch oder eine Mischung 4 EL Öl oder Butter etwa 100 ml Weißwein, zum Ablöschen 3/4 l Gemüsebrühe Salz, frisch gemahlener Pfeffer, nach Bedarf etwas Zitronensaft 1 Prise frisch gemahlene Muskatnuss 4–6 EL Schmand (optional) Vorgehensweise Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Den Lauch putzen, waschen und in grobe Ringe schneiden. Beides beiseite legen. Die Zwiebeln schälen, in grobe Würfel schneiden und mit der Butter in einem großen Topf auf mittlerer Stufe auf dem Herd glasig anschwitzen. Anschließend mit dem Weißwein ablöschen und diesen um die Hälfte einkochen lassen. Nun Lauch und Kartoffeln zugeben, die der Brühe angießen und auf kleiner bis mittlerer Stufe etwa eine halbe Stunde köcheln lassen, bis alles weich ist. Anschließend Sahne oder eine der Alternativen zugeben und alles mit Salz und Zitronensaft abschmecken. Die Suppe im Mixer oder mit einem Stabmixer pürieren und den Topf vom Herd nehmen. Den Kerbel grob schneiden, in die heiße, aber nicht mehr kochende Suppe geben, nochmals fein pürieren. Dann erneut kosten und nach Belieben mit mehr Salz und Zitrone sowie der Miskatnuss abschmecken und servieren. Tipps: Statt Butter oder Öl kann man z. B. Kokosöl verwenden, statt Sahne oder Schmand Kochcreme aus Hafer, Soja etc. .... wie so oft sollte man sich vom eigenen Kühl- oder Vorratsschrank inspirieren lassen ... Rezept und Text: © Gemüserei Heidelberg, 2026
- Kürbis-Karotten-Suppe
Diese Suppe ist unglaublich vielseitig und abwandelbar. Die Mischung aus Kürbis und Karotten ist lecker, aber nur Kürbis schmeckt auch wunderbar. Ohne Butter und Schmand wird sie im Handumdrehen vegan und anstelle von Orangensaft kann man auch mit etwas Zitronensaft abschmecken und/oder einen Apfel zugeben. Und, und, und ... Für 4 Personen Zutaten 800 kg Kürbisfleisch (von etwa 1,5 kg Kürbis), Hokkaido oder Butternuss müssen nicht einmal geschält werden 400 Karotten 2 Zwiebeln 4 EL Butter 1 EL Zucker (zum Karamellisieren, optional) 1 TL Curry 200 ml Orangensaft (am besten frisch gepresst) 1 Liter Gemüsebrühe 1 Stück Ingwer, geschält (30 g) Salz, frisch gemahlener Pfeffer 4 EL Schmand (optional) Nach Belieben würzen und verfeinern mit: milde Currypaste, Garam Masala oder andere Gewürze, evtl. auch einen Hauch Zimt oder wer mag etwas Chilipulver Mandelblättchen Kürbiskerne Kürbiskernöl Vorgehensweise Das Kürbisfleisch würfeln, die Karotten in Scheiben schneiden oder grob raspeln, die Zwiebeln grob würfeln. Die Butter leicht erhitzen und die Zwiebeln darin anschwitzen. Dann Möhren und Kürbis zugeben, mit Currypulver und Zucker (wenn verwendet) bestreuen und unter Rühren etwa 3 Minuten andünsten. Mit dem Orangensaft ablöschen und die Brühe zugießen. Den geschälten Ingwer im Stück in den Topf geben und alles gut 20 Minuten leise köcheln lassen. Wenn alles schön weich ist, den Ingwer wieder herausfischen (wenn es nicht gelingt, macht nichts) und die Suppe fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen nach Belieben abschmecken. Zum Schluss mit etwas Schmand verfeinern, entweder direkt unter die Suppe rühren oder mit einem Klecks Schmand servieren. Als Garnierung machen sich Mandelblättchen und Kürbiskerne, aber auch einige Tropfe Kürbiskernöl sehr gut. Tipps : Statt Butter z. B. Olivenöl oder Kokosöl verwenden, statt Schmand Kochcreme aus Hafer, Soja etc. Orangensaft, mein Favorit, kann durch eine kleinere Menge Zitronensaft ersetzt werden. Wenn man eine Bio-Orange auspresst, gleich etwas Schale abreiben und mitkochen lassen. .... einfach auch mal schauen, was so im Kühl- oder Vorratsschrank ist ... Rezept und Text: © Gemüserei Heidelberg, 2025
- Zitronige Zucchinisuppe
Zucchinisuppe hat oft den Ruf eines eher langweiligen, biederen Gerichts. Es lohnt sich, dieses Rezept auszuprobieren, denn die Zitrone verleiht dem Ganzen einen besonderen Kick, der dafür sorgt, dass im Handumdrehen eine herrlich sommerliche, frische Suppe auf dem Tisch steht. Für 4 Personen Zutaten 1 kleine Zwiebel 1 Knoblauchzehe 1 mittelgroße Kartoffel 4 EL Olivenöl 1 EL Butter 500 ml Gemüsefond oder -brühe (je hochwertiger, desto besser) 400 g Zucchini (s. Tipp unten) 150 g Schlagsahne, ersatzweise Schmand Salz frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 1 Prise Zucker (optional) 1–2 EL frisch gepresster Zitronensaft etwas abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone (optional) 1 Handvoll gehackte Petersilienblätter 20 g Parmesan, fein gehobelt Vorgehensweise Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln. Die Kartoffel schälen und auf der Küchenreibe grob raspeln. In einem Topf 2 EL Olivenöl und die Butter erhitzen und Zwiebel sowie Knoblauch darin glasig anschwitzen. Dann die geraspelte Kartoffel dazugeben und kurz mitbraten. Mit Gemüsefond ablöschen und bei geschlossenem Deckel aufkochen lassen. Dann 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. In der Zwischenzeit die Zucchini längs vierteln und die Viertel jeweils in 1 cm lange Stücke schneiden. Diese mit dem Zitronenabrieb (wenn verwendet) zur Suppe geben und alles zusammen weitere 5 Minuten kochen lassen. Die Suppe vom Herd nehmen und die Sahne angießen. Alles mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken. Die Zucchinisuppe in Suppenschalen anrichten und mit Petersilie und Parmesanspänen sowie dem restlichen Olivenöl (2 EL) garniert servieren. Anmerkung Feine Parmesanhobel lassen sich gut mit einem scharfen Gemüseschäler herstellen. Rezept und Text: © Gemüserei Heidelberg, 2025
- Knollensellerie-Apfel-Salat
Knollensellerie ist ein oft unterschätztes Gemüse! Meist denkt man an Zutat im Suppengrün für die Zubereitung von diversen Suppen, dabei hat Knollensellerie so viel mehr zu bieten. Er ist sehr kalorienarm, dafür aber ballaststoffreich und liefert viele Vitamine und Mineralstoffe. Für 4 Personen Zutaten 1 Knollensellerie (etwa 600 g) 1 großer Apfel (am besten mit roter Schale) 1 EL frisch gepresster Zitronensaft plus mehr für das Dressing 100 g dunkle Weintrauben (wenn verfügbar) 60–100 g Walnusskerne, grob gehackt (… und am besten kurz in einer trockenen Pfanne geröstet) 4 EL Crème fraiche 4 EL saure Sahne (oder 8 EL Schmand, auch gemischt) Salz frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 4 EL Schnittlauchröllchen Vorgehensweise Die Sellerieknolle schälen. Den Apfel waschen, vierteln und das Kerngehäuse herausschneiden. Sellerie und Apfel grob raspeln und in einer Schüssel gut mit dem Zitronensaft verrühren, damit sich die Zutaten nicht verfärben. Dann etwa 15 Minuten durchziehen lassen. Für das Dressing Crème fraiche und saure Sahne (oder die Alternativen) mit etwas Zitronensaft verrühren und mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Wenn nötig oder nach Geschmack, 1 Prise Zucker unterrühren. Mit Schnittlauchröllchen bestreut servieren. Tipp : Gut schmecken in diesem Salat auch ein paar Rosinen und auch gehackte Walnusskerne, am besten leicht geröstet. Rezept und Text: © Gemüserei Heidelberg, 2025
- Bohnen-Kartoffel-Stampf
Kartoffelstampf mit Gemüse gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Das vor allem im Rheinland, in Westfalen und in den Niederlanden beliebte Rezept bietet eine einfache Möglichkeit, ein schnelles Essen zu zaubern, das auch Kindern schmeckt, die sich sonst nicht so für Bohnen (und andere Gemüsesorten wie z. B. Grünkohl) begeistern. Für 4 Personen Zutaten 1 kg Kartoffeln 500 g Bohnen 150 ml Milch 2 EL Butter Salz, Pfeffer und nach Belieben Bohnenkraut und Muskatnuss Vorgehensweise Die Kartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden. Die Bohnen in schmale Stücke schneiden. Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Kartoffelstücke darin etwa 20 Minuten garen. In den letzten 6 Minuten auch die Bohnen dazu geben. Anschließend alles abgießen und etwas ausdämpfen lassen. In einem Topf die Milch und die Butter erhitzen. Dann die Kartoffeln und die Bohnen dazugeben und mit einem Kartoffelstampfer grob zerstampfen - auf keinen Fall pürieren. Es soll noch etwas stückig sein und die Bestandteile noch halbwegs erkennbar sein. Mit den Gewürzen abschmecken. Tipp : Auf ähnliche Weise kann man auch Kartoffel-Stampf mit Grünkohl, mit Karotten, mit Spinat und, und, und zubereiten. Wer es kräftiger mag, kann etwas geräucherten Tofu (oder Speck) klein würfeln, anbraten und dann mit dem Öl zugeben. Rezept und Text: © Gemüserei Heidelberg, 2025
- Weißkohl-Karotten-Salat auf zweierlei Art
Die Zubereitung des Salats geht schnell, aber es tut ihm geschmacklich gut, wenn er etwas durchziehen kann. Die beiden Rezepte sind als Ausgangspunkt gedacht und können nach Belieben abgeändert oder auch verbunden werden. Und statt Karotte kann man wunderbar auch fein geschnittene Paprikaschote dazugeben. Die Möglichkeiten sind schier endlos. Für 4 Personen Version 1 - rahmig Zutaten ½ Kopf Weißkohl (je nach Größe) 2 große Karotten 1 große Zwiebel 100 g Sauerrahm oder Schmand 100 g Mayonnaise 1 EL mittelscharfer Senf 2 TL Weißweinessig Zucker (nach Geschmack) Vorgehensweise Vom Weißkohl die äußeren Blätter entfernen und die Möhren putzen. Beides grob raspeln oder mit einem scharfen Messer in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel halbieren und in feine Halbringe schneiden. Für das Dressing in einer großen Schüssel die Mayonnaise mit dem Sauerrahm verrühren und mit Senf, Salz, Pfeffer, Essig und nach Belieben Zucker würzen. Gemüse und Dressing gut vermengen, kosten und nach Belieben nachwürzen. Version 2 - mit Öl Zutaten ½ Kopf Weißkohl (je nach Größe) 2 große Karotten 1 große Zwiebel 3 Knoblauchzehen 1 EL Salz 1 EL Zucker, oder nach Geschmack 3 EL Weißweinessig 3 EL gutes Speiseöl 1 EL mittelscharfer Senf Wie in der Version zuvor zunächst vom Weißkohl die äußeren Blätter entfernen und die Möhren putzen. Grob raspeln oder mit einem scharfen Messer in feine Streifen schneiden und die Zwiebel halbieren und in feine Halbringe schneiden. Kohl, Karotten und Zwiebel in eine Schüssel geben. Den Knoblauch fein hacken und ebenfalls in die Schüssel geben. In einer kleinen Schüssel das Öl mit Salz, Zucker, Weißweinessig und Senf verrühren und gründlich mit dem Gemüse in der Schüssel vermengen. Abschmecken und wenn nötig nachwürzen. Tipp : Anstelle von Mayonnaise kann man natürlich auch vegane Produkte verwenden oder auch nur Sauerrahm und dafür etwas mehr Öl. Und auch beim Öl selbst lässt sich wunderbar variieren: Anstelle von normalem Salatöl schmeckt Olivenöl auch immer gut und vielleicht dazu einen Schuss Walnussöl - und im Idealfall noch ein paar gehackte und leicht in einer trockenen Pfanne geröstete Walnusskerne ... Besonders schnell zerkleinert sind Kohl und Karotten natürlich in einer Küchenmaschine mit Raspelvorrichtung, aber der Kohl lässt sich auch per Hand schön in Streifen schneiden und die Karotten kann man auf der groben Seite einer Vierkantraspel gut zerkleinern. Rezept und Text: © Gemüserei Heidelberg, 2025
- Mangold »all'italiana«
Mangold ist ein unglaublich vielseitiges Gemüse: Man kann Risotto damit machen, Nudelsauce, Pesto, Gemüsekuchen, Cannelloni-Füllungen, Lasagne ... vermutlich könnte man ein ganzes Kochbuch mit Zubereitungsideen zusammenstellen. Aber oft sind die Rezepte nicht wirklich alltagstauglich oder man hat die Zutaten nicht da. ABER ... man kann ihn eigentlich überall dort verwenden, wo man auch Spinat nimmt. Und hier kommt jetzt auch ein ganz einfaches Rezept, für das - neben Salz und Pfeffer - nur drei Zutaten erforderlich sind. Mangold, Butter und Parmesan. Und wenn es etwas sättigender werden soll ... unten den Tipp nicht übersehen. Für 4 Personen Zutaten 1 kg Mangold 60 g Butter frisch geriebener Parmesan (zum Bestreuen) Vorgehensweise Die Mangoldblätter putzen und gut waschen. Dann grob in Streifen schneiden und in kochendem Salzwasser 3-4 Minuten blanchieren. Dann abgießen und sehr gut abtropfen lassen, am besten leicht ausdrücken. In einer großen Pfanne die Butter zerlassen, das Gemüse hineingeben und bei hoher Temperatur 10 Minuten unter Rühren garen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit geriebenem Parmesan bestreut am besten sofort servieren. Das Hackfleisch zurück in die Pfanne zum Gemüse geben und alles gut vermengen. Nach Belieben mit Sojasauce, Teriyaki, Salz und Pfeffer abschmecken und mit Sesam bestreuen. Tipp : Wenn die Pfanne ofenfest ist, kann man nach Fertigstellung des Rezepts 4 Mulden in das Gemüse drücken, jeweils 1 Ei dort hinein aufschlagen und das Ganze kurz in den heißen Backofen stellen, bis das Eiweiß fest, das Eigelb aber noch weich ist. Ansonsten das Gemüse in eine passende Form umfüllen. Rezept und Text: © Gemüserei Heidelberg, 2025
- Pak Choi mit Hackfleisch
Schnell zubereitet und sehr schmackhaft durch das Hackfleisch. Dazu passt gut Basmatireis oder Reisnudeln. Anstelle von Hackfleisch könnte man sicherlich auch gut geräucherten Tofu anbraten und mit Sojasauce ablöschen. Dann so fortfahren wie beschrieben. Das Gericht ist herrlich variabel und gut, um auch Reste aus dem Kühlschrank unterzubringen, z. B. eine Handvoll Brokkoli oder Erbsen - und warum nicht auch Mangold, aber dazu gibt es dann ein eigenes Rezept. (Leider ist kein Bild vorhanden, folgt nach dem nächsten Versuch der Zubereitung.) Für 2 Personen Zutaten 150-250 g Rinderhack 2 kleine Köpfe Pak Choi (je nach Größe) 2 EL Öl, zum Braten (separat) 1 mittelgroße Zwiebel 1 Knoblauchzehe 4 EL Sojasauce 2 EL Teriyaki (optional) 1 TL Ingwer, sehr fein gehackt oder gerieben (optional) Salz Pfeffer Sesamsamen, zum Bestreuen Vorgehensweise Die Pak Choi längs halbieren und unter fließendem Wasser säubern. Auf einem Tuch etwas abtropfen lassen, dann quer in Streifen schneiden, die Stiele und die Blätter getrennt halten. In einer großen Pfanne 1 EL von dem Öl gut erhitzen und das Hackfleisch darin kurz und kräftig anbraten. Eventuelle Klumpen dabei mit einem Löffel aufbrechen. Mit 2 EL der Sojasauce ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen und dann auf einen Teller umfüllen. In derselben Pfanne den zweiten EL Öl erhitzen und darin Zwiebel, Knoblauch und Ingwer (wenn verwendet) anschwitzen. Nun zuerst die Stücke von den Stielen des Pak Choi zugeben, kurz andünsten, dann - wenn nötig in mehreren Schüben - die Blätter. Alles unter Rühren zusammenfallen lassen und kurz noch weiter braten, bis auch die dickeren Stielenden etwas weich sind. Das Hackfleisch zurück in die Pfanne zum Gemüse geben und alles gut vermengen. Nach Belieben mit Sojasauce, Teriyaki, Salz und Pfeffer abschmecken und mit Sesam bestreuen. Tipp : Zuvor in einer trockenen Pfanne kurz geröstet schmecken Sesamsamen besonders intensiv. Rezept und Text: © Gemüserei Heidelberg, 2025
- 2 x Pasta alla Norma | Nudeln mit Auberginen
Auberginen sind ein wunderschönes Gemüse, aber oft fehlen die Ideen, was man daraus machen kann. Viele Rezepte wirken kompliziert und aufwendig, aber es gibt auch Rezepte - wie diese Pasta alla Norma - , die eigentlich leicht umzusetzen , recht schnell gehen und dabei doch sehr lecker sind. Pasta alla Norma mag nach »Norm« klingen, aber gerade hier gibt es keine Norm, es ist benannt nach einer Oper des sizilianischen Komponisten Vincenzo Bellini. Daher das Rezept hier in zwei Varianten: In der ersten werden die Auberginenwürfel goldbraun gebraten und später über die Nudeln gegeben oder untergerührt, in der zweiten werden sie angebraten und zusammen mit den Tomaten gegart. Für 4 Personen Foto folgt .... Pasta alla Norma Rezept 1 Zutaten (Rezept 1) 2 Auberginen, in Würfel geschnitten (siehe Anmerkung) Öl, zum Braten 2–3 Knoblauchzehen, angedrückt 8 mittelgroße Tomaten, gut 500 g, grob gewürfelt (oder 1 Flasche Passata) 1 EL Kapern (optional) Salz & Pfeffer 320 g Rigatoni (oder eine andere kurze Pastaform) frischer Basilikum Ricotta Salata (ersatzweise Pecorino oder Parmesan) natives Olivenöl extra Vorgehensweise Auberginen in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginenwürfel darin portionsweise goldbraun braten. Anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen Für die Tomatensauce den Knoblauch in etwas Olivenöl andünsten. Tomaten oder Passata dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und etwa 20 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln lassen. Kurz vor Ende der Kochzeit den Basilikum zugeben. Die Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen, dann abgießen. Am besten etwas vom Kochwasser aufbewahren und wenn nötig zur Sauce geben. Die Stärke im Nudelwasser bindet die Sauce und macht sie schön sämig. Die abgegossenen Nudeln mit der Tomatensauce verrühren und dabei etwas von dem geriebenen Käse untermischen. Zum Servieren die gebratenen Auberginenwürfel über die Pasta in der Schüssel geben oder unter die Nudeln mengen. Großzügig mit geriebenem Ricotta Salata (bzw. Pecorino oder Parmesan) bestreuen. Mit Basilikum garnieren und mit feinem Olivenöl beträufeln. Pasta alla Norma Rezept 2 Zutaten (Rezept 2) 2 Auberginen, in Würfel geschnitten (siehe Anmerkung) Oregano Chiliflocken oder frische Chilischote, in Ringe geschnitten etwas Olivenöl Salz und frisch gemahlener Pfeffer Olivenöl, zum Braten 3 Knoblauchzehen, fein gehackt 1 EL Kapern, abgespült (optional) 1 EL Aceto Balsamico 1/2 Bund Basilikum, klein gezupft 400 g Kirschtomaten oder 1 Dose stückige Tomaten 400-500 g Rigatoni oder eine andere kurze Pastaform (Spaghetti gehen aber auch) 50 g frisch geriebener Ricotta Salata, ersatzweise Pecorino oder Parmesan Vorgehensweise (Rezept 2) In einer weiten Pfanne reichlich Olivenöl erhitzen und die Auberginenwürfel darin 5-8 Minuten goldbraun braten. Eventuell mehr Öl zugeben, dann Knoblauch, Kapern und die Hälfte vom Basilikum unterrühren und 2 Minuten mitbraten. Die Tomaten und den Essig zugeben und alles zum Kochen bringen. Die Tomaten dabei leicht zerdrücken. Das Ganze 20 Minuten schmoren lassen, bis die Sauce leicht eindickt und schön glänzend aussieht. Die Nudeln nach Anweisung al dente garen. Anschließend abgießen und etwas vom Kochwasser aufbewahren. Die Hälfte des geriebenen Käses unter die Auberginen rühren, dann die Nudeln und den restlichen Basilikum untermischen. Eventuell etwas vom Kochwasser zugeben, damit eine schön sämige Sauce entsteht. Auf Teller verteilen und mit geriebenem Käse bestreut servieren. Anmerkung In vielen Rezepten soll man die Aubergine mit Salz ziehen lassen, um ihnen Bitterstoffe zu entziehen. Das ist heute oft nicht mehr nötig. Wenn die Auberginen wässrig und schwammig wirken, kann es sich lohnen. Schaden tut es nie, aber die Vorbereitungszeit wird durch diesen Schritt natürlich länger. Zum Schluss gut mit Küchenpapier abtupfen. Rezept und Text: © Gemüserei Heidelberg, 2025
- Solidarische oder gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft (Solawi)
Auch wenn solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) mittlerweile kein Novum mehr ist, scheinen vor allem jene Interesse daran zu haben, die bereits eine gewisse Affinität gegenüber alternativen Gesellschafts- bzw. Wirtschaftsentwürfen haben. Schade eigentlich, denn insbesondere eine in ökologische bzw. regenerative Anbaumethoden eingebettete solidarische Landwirtschaft sollte eigentlichen alle interessieren, die es mit Umwelt, Klima und Gesellschaft ernst meinen . Im Folgenden möchte ich daher a) einen kurzen Überblick darüber geben, was solidarische Landwirtschaft eigentlich ist, b) warum sie so wichtig ist und c) was ihr, VerbraucherInnen von einer Teilnahme an einem solchen Modell habt. SoLa... was? – Was genau ist eigentlich eine solidarische (oder gemeinschaftsgetragene) Landwirtschaft? Bei einer solidarischen Landwirtschaft kommen ErzeugerInnen und VerbraucherInnen in einer (relativ) marktunabhängigen Wirtschaftsgemeinschaft zusammen. Wer Teil einer SoLaWi ist, trägt gemeinsam mit anderen die Kosten und das Risiko des Anbaus, das sonst die ErzeugerInnen allein tragen würden. Im Gegenzug erhalten alle TeilnehmerInnen regelmäßig frisches, saisonales Gemüse. Direkt vom Acker auf den Teller, sozusagen. Für die GemüsegärtnerInnen bedeutet das auf den ersten Blick vor allem eins: Planungs- und Finanzierungssicherheit jenseits von Wachstumszwang oder Existenzangst. Weniger offensichtlich ist – zumal solidarische Landwirtschaft nicht der ökologischen bzw. regenerativen Landwirtschaft vorbehalten ist –, welchen Mehrwert die solidarische Landwirtschaft auch für Umwelt, Klima und Gesellschaft mit sich bringen kann. In dem Moment, in dem die Landwirtin sich nicht mehr nur (!) auf ihre ökonomische Existenz konzentrieren muss und die minimal angefressenen Kohlrabi oder die leicht krummen Möhren mit Sicherheit einen (willigen) Abnehmer finden, eröffnen sich Spielräume. Spielräume, die zum Schutz von Umwelt, Klima und Artenvielfalt genutzt werden können. Klar ist: Finanzielle Absicherung ist bereits ein Fortschritt. Diejenigen, die die Lebensmittel erzeugen, die wir tagtäglich konsumieren, sollten nicht allein mit dem Risiko ihrer Erzeugung dastehen. Fest steht aber auch, dass (Land)Wirtschaft – und damit auch Gesellschaft – erst dann wirklich nachhaltig ist, wenn sie sowohl Umwelt- als auch Klimaschutz mitdenkt (und mitmacht!). Mischkultur im Gemüsegarten. Die Arbeit ohne Maschinen macht uns nicht nur unabhängiger von fossilen Brennstoffen, sondern ermöglicht auch einen Anbau, der besser für den Boden und dabei noch schön anzuschauen ist. Eine solidarische Landwirtschaft, die Wachstumszwang und Profitmaximierung hinter sich lassen kann, macht beides möglich. Gleichzeitig stellt sie, wenn auch zunächst „im Kleinen“ einen Raum dar, in dem Alternativen – ökologisch wie wirtschaftlich – erfahrbar gemacht werden. Erfahrung, die meiner Meinung nach aber notwendig ist, um eine größere sozial-ökologische Transformation voranzutreiben. In der Gemüserei Heidelberg unternehmen wir genau diesen Versuch. Wir verpflichten uns den gängigen Methoden des ökologischen Landbaus . Wir gehen aber noch einen Schritt weiter. In der Gemüserei wird Gemüse ohne Bodenbearbeitung angebaut . Vorteil: Auch die Artenvielfalt im Boden nimmt zu. Pilze, die auch bei minimaler Bodenbearbeitung oft ge- oder gar zerstört werden, können sich etablieren. Neben den Saprobionten, die organisches Material zersetzen und dabei auch Nährstoffe für Pflanzen verfügbar machen, hoffen wir als Gemüsegärtner auch auf solche Pilze, die mit Pflanzen in Symbiose leben. Mykorrhiza-Pilze versorgen Pflanzen mit Nährstoffen, Wasser und verbessern das Abwehrsystem gegen Schädlinge. Alle Pilze speichern viel (und langfristig) Kohlenstoff im Boden. Ohne Bodenbearbeitung fördern wir Artenvielfalt im Boden und sorgen dafür, dass Kohlenstoff dauerhaft im Boden bleibt . So leisten wir nicht nur einen Beitrag zu Umweltschutz und Artenvielfalt über dem Boden, sondern tragen vor allem auch dazu bei., dass die deutlich zahlreicheren Organismen im Boden und das Klima sich ebenfalls freuen. Al dies, wird erst durch eine Gemeinschaft ermöglicht, die bereit ist, faire und stabile Löhne für die GärtnerInnen zu garantieren. Umwelt- und Klimaschutz, faire Löhne sowie die Förderung lokaler Lebensmittelerzeugung sind dir wichtig? Du willst wöchentlich frisches, unbehandeltes Gemüse direkt „vom Acker auf den Teller“? Dann werde Mitglied einer solidarischen Landwirtschaft! Hier noch ein paar Infos zu häufig gestellten Fragen im Kontext der solidarischen Landwirtschaft. Sind solidarische und gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft das Gleiche? Vielleicht hast du auf der Homepage der Gemüserei Heidelberg häufiger den Begriff "gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft" gelesen und fragst dich jetzt: Ist das das Gleiche wie solidarische Landwirtschaft? Die kurze Antwort lautet: Ja, die beiden Begriffe beschreiben das Gleiche. (Meine) etwas längere Antwort lautet: Mir gefällt der Begriff der gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft eigentlich besser. Es geht nämlich nicht (nur) um Solidarität gegenüber dem/der Landwirtin. Es geht vielmehr darum, dass als Gemeinschaft mehr möglich ist. Als VerbraucherIn ermöglichst du eben nicht nur finanzielle Stabilität und Planbarkeit für die Gärtner. Die Gärtner können wiederum ihren Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz leisten. Der Begriff der gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft beschreibt in meinen Augen also etwas besser, um was es wirklich geht: Ein wechselseitiges Versprechen für eine zukunftsfähige(re) (Land-)Wirtschaft. Der Begriff ist außerdem insofern passender, als die Erzeugung des Gemüses selbst im wahrsten Sinne des Wortes durch eine unendlich vielseitige Gemeinschaft von Organismen im Boden "getragen" wird. Ist das Ganze nicht letztlich eine Abo-Kiste? Insofern es eine wöchentliche Gemüsekiste gibt, für die ihr jährlich bzw. monatlich bezahlen könnt, könnte man meinen es sei das Gleiche wie eine Abo-Kiste. Im Gegensatz zu einer üblichen Abo-Kiste gibt es in unseren Kisten nur Gemüse (und zukünftig auch etwas Obst), das auch im Handschuhsheimer Feld erzeugt wurde. Für die Gemüserei-Kiste wird nichts zugekauft. Das Gemüse wird außerdem am Tag der Abholung geerntet. Frischer geht es entsprechend nicht. Es stimmt zwar, dass unser Modell etwas weniger flexibel ist. Wir liefern beispielsweise nicht direkt vor deine Haustür. Dafür ist die gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft, wie wir sie betreiben - physisch wie psychisch - deutlich nachhaltiger. Wir konzentrieren uns auf das, was wirklich wichtig ist: Qualitativ hochwertiges Gemüse, eingebettet in eine Landwirtschaft, die faire Löhne und gesunde Arbeitszeiten ernst nimmt. Statt zusätzlich stundenlang mit dem Auto durch die Gegend zu fahren, beliefern wir - neben der Abholung direkt im Feld - ein Depot für knapp dreißig Personen. Ein Kompromiss, der Transportwege (und Kosten) einspart!





