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2 x Pasta alla Norma | Nudeln mit Auberginen

Aktualisiert: 22. Juli

Auberginen sind ein wunderschönes Gemüse, aber oft fehlen die Ideen, was man daraus machen kann. Viele Rezepte wirken kompliziert und aufwendig, aber es gibt auch Rezepte - wie diese Pasta alla Norma - , die eigentlich leicht umzusetzen , recht schnell gehen und dabei doch sehr lecker sind.

Pasta alla Norma mag nach »Norm« klingen, aber gerade hier gibt es keine Norm, es ist benannt nach einer Oper des sizilianischen Komponisten Vincenzo Bellini.

Daher das Rezept hier in zwei Varianten: In der ersten werden die Auberginenwürfel goldbraun gebraten und später über die Nudeln gegeben oder untergerührt, in der zweiten werden sie angebraten und zusammen mit den Tomaten gegart.

Für 4 Personen

Foto folgt ....


Pasta alla Norma Rezept 1

Zutaten (Rezept 1)


  • 2 Auberginen, in Würfel geschnitten (siehe Anmerkung)

  • Öl, zum Braten

  • 2–3 Knoblauchzehen, angedrückt

  • 8 mittelgroße Tomaten, gut 500 g, grob gewürfelt (oder 1 Flasche Passata)

  • 1 EL Kapern (optional)

  • Salz & Pfeffer

  • 320 g Rigatoni (oder eine andere kurze Pastaform)

  • frischer Basilikum

  • Ricotta Salata (ersatzweise Pecorino oder Parmesan)

  • natives Olivenöl extra


Vorgehensweise

  1. Auberginen in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden.

  2. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginenwürfel darin portionsweise goldbraun braten. Anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen

  3. Für die Tomatensauce den Knoblauch in etwas Olivenöl andünsten. Tomaten oder Passata dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und etwa 20 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln lassen. Kurz vor Ende der Kochzeit den Basilikum zugeben.

  4. Die Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen, dann abgießen. Am besten etwas vom Kochwasser aufbewahren und wenn nötig zur Sauce geben. Die Stärke im Nudelwasser bindet die Sauce und macht sie schön sämig.

  5. Die abgegossenen Nudeln mit der Tomatensauce verrühren und dabei etwas von dem geriebenen Käse untermischen.

  6. Zum Servieren die gebratenen Auberginenwürfel über die Pasta in der Schüssel geben oder unter die Nudeln mengen.

  7. Großzügig mit geriebenem Ricotta Salata (bzw. Pecorino oder Parmesan) bestreuen. Mit Basilikum garnieren und mit feinem Olivenöl beträufeln.


Pasta alla Norma Rezept 2

Zutaten (Rezept 2)


  • 2 Auberginen, in Würfel geschnitten (siehe Anmerkung)

  • Oregano

  • Chiliflocken oder frische Chilischote, in Ringe geschnitten

  • etwas Olivenöl

  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

  • Olivenöl, zum Braten

  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt

  • 1 EL Kapern, abgespült (optional)

  • 1 EL Aceto Balsamico

  • 1/2 Bund Basilikum, klein gezupft

  • 400 g Kirschtomaten oder 1 Dose stückige Tomaten

  • 400-500 g Rigatoni oder eine andere kurze Pastaform (Spaghetti gehen aber auch)

  • 50 g frisch geriebener Ricotta Salata, ersatzweise Pecorino oder Parmesan


Vorgehensweise (Rezept 2)


  1. In einer weiten Pfanne reichlich Olivenöl erhitzen und die Auberginenwürfel darin 5-8 Minuten goldbraun braten.

  2. Eventuell mehr Öl zugeben, dann Knoblauch, Kapern und die Hälfte vom Basilikum unterrühren und 2 Minuten mitbraten.

  3. Die Tomaten und den Essig zugeben und alles zum Kochen bringen. Die Tomaten dabei leicht zerdrücken. Das Ganze 20 Minuten schmoren lassen, bis die Sauce leicht eindickt und schön glänzend aussieht.

  4. Die Nudeln nach Anweisung al dente garen. Anschließend abgießen und etwas vom Kochwasser aufbewahren.

  5. Die Hälfte des geriebenen Käses unter die Auberginen rühren, dann die Nudeln und den restlichen Basilikum untermischen. Eventuell etwas vom Kochwasser zugeben, damit eine schön sämige Sauce entsteht.

  6. Auf Teller verteilen und mit geriebenem Käse bestreut servieren.


    Anmerkung

    • In vielen Rezepten soll man die Aubergine mit Salz ziehen lassen, um ihnen Bitterstoffe zu entziehen. Das ist heute oft nicht mehr nötig. Wenn die Auberginen wässrig und schwammig wirken, kann es sich lohnen. Schaden tut es nie, aber die Vorbereitungszeit wird durch diesen Schritt natürlich länger.

      Zum Schluss gut mit Küchenpapier abtupfen.



Rezept und Text: © Gemüserei Heidelberg, 2025

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