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- 2 x Pasta alla Norma | Nudeln mit Auberginen
Auberginen sind ein wunderschönes Gemüse, aber oft fehlen die Ideen, was man daraus machen kann. Viele Rezepte wirken kompliziert und aufwendig, aber es gibt auch Rezepte - wie diese Pasta alla Norma - , die eigentlich leicht umzusetzen , recht schnell gehen und dabei doch sehr lecker sind. Pasta alla Norma mag nach »Norm« klingen, aber gerade hier gibt es keine Norm, es ist benannt nach einer Oper des sizilianischen Komponisten Vincenzo Bellini. Daher das Rezept hier in zwei Varianten: In der ersten werden die Auberginenwürfel goldbraun gebraten und später über die Nudeln gegeben oder untergerührt, in der zweiten werden sie angebraten und zusammen mit den Tomaten gegart. Für 4 Personen Foto folgt .... Pasta alla Norma Rezept 1 Zutaten (Rezept 1) 2 Auberginen, in Würfel geschnitten (siehe Anmerkung) Öl, zum Braten 2–3 Knoblauchzehen, angedrückt 8 mittelgroße Tomaten, gut 500 g, grob gewürfelt (oder 1 Flasche Passata) 1 EL Kapern (optional) Salz & Pfeffer 320 g Rigatoni (oder eine andere kurze Pastaform) frischer Basilikum Ricotta Salata (ersatzweise Pecorino oder Parmesan) natives Olivenöl extra Vorgehensweise Auberginen in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginenwürfel darin portionsweise goldbraun braten. Anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen Für die Tomatensauce den Knoblauch in etwas Olivenöl andünsten. Tomaten oder Passata dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und etwa 20 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln lassen. Kurz vor Ende der Kochzeit den Basilikum zugeben. Die Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen, dann abgießen. Am besten etwas vom Kochwasser aufbewahren und wenn nötig zur Sauce geben. Die Stärke im Nudelwasser bindet die Sauce und macht sie schön sämig. Die abgegossenen Nudeln mit der Tomatensauce verrühren und dabei etwas von dem geriebenen Käse untermischen. Zum Servieren die gebratenen Auberginenwürfel über die Pasta in der Schüssel geben oder unter die Nudeln mengen. Großzügig mit geriebenem Ricotta Salata (bzw. Pecorino oder Parmesan) bestreuen. Mit Basilikum garnieren und mit feinem Olivenöl beträufeln. Pasta alla Norma Rezept 2 Zutaten (Rezept 2) 2 Auberginen, in Würfel geschnitten (siehe Anmerkung) Oregano Chiliflocken oder frische Chilischote, in Ringe geschnitten etwas Olivenöl Salz und frisch gemahlener Pfeffer Olivenöl, zum Braten 3 Knoblauchzehen, fein gehackt 1 EL Kapern, abgespült (optional) 1 EL Aceto Balsamico 1/2 Bund Basilikum, klein gezupft 400 g Kirschtomaten oder 1 Dose stückige Tomaten 400-500 g Rigatoni oder eine andere kurze Pastaform (Spaghetti gehen aber auch) 50 g frisch geriebener Ricotta Salata, ersatzweise Pecorino oder Parmesan Vorgehensweise (Rezept 2) In einer weiten Pfanne reichlich Olivenöl erhitzen und die Auberginenwürfel darin 5-8 Minuten goldbraun braten. Eventuell mehr Öl zugeben, dann Knoblauch, Kapern und die Hälfte vom Basilikum unterrühren und 2 Minuten mitbraten. Die Tomaten und den Essig zugeben und alles zum Kochen bringen. Die Tomaten dabei leicht zerdrücken. Das Ganze 20 Minuten schmoren lassen, bis die Sauce leicht eindickt und schön glänzend aussieht. Die Nudeln nach Anweisung al dente garen. Anschließend abgießen und etwas vom Kochwasser aufbewahren. Die Hälfte des geriebenen Käses unter die Auberginen rühren, dann die Nudeln und den restlichen Basilikum untermischen. Eventuell etwas vom Kochwasser zugeben, damit eine schön sämige Sauce entsteht. Auf Teller verteilen und mit geriebenem Käse bestreut servieren. Anmerkung In vielen Rezepten soll man die Aubergine mit Salz ziehen lassen, um ihnen Bitterstoffe zu entziehen. Das ist heute oft nicht mehr nötig. Wenn die Auberginen wässrig und schwammig wirken, kann es sich lohnen. Schaden tut es nie, aber die Vorbereitungszeit wird durch diesen Schritt natürlich länger. Zum Schluss gut mit Küchenpapier abtupfen. Rezept und Text: © Gemüserei Heidelberg, 2025
- Solidarische oder gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft (Solawi)
Auch wenn solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) mittlerweile kein Novum mehr ist, scheinen vor allem jene Interesse daran zu haben, die bereits eine gewisse Affinität gegenüber alternativen Gesellschafts- bzw. Wirtschaftsentwürfen haben. Schade eigentlich, denn insbesondere eine in ökologische bzw. regenerative Anbaumethoden eingebettete solidarische Landwirtschaft sollte eigentlichen alle interessieren, die es mit Umwelt, Klima und Gesellschaft ernst meinen . Im Folgenden möchte ich daher a) einen kurzen Überblick darüber geben, was solidarische Landwirtschaft eigentlich ist, b) warum sie so wichtig ist und c) was ihr, VerbraucherInnen von einer Teilnahme an einem solchen Modell habt. SoLa... was? – Was genau ist eigentlich eine solidarische (oder gemeinschaftsgetragene) Landwirtschaft? Bei einer solidarischen Landwirtschaft kommen ErzeugerInnen und VerbraucherInnen in einer (relativ) marktunabhängigen Wirtschaftsgemeinschaft zusammen. Wer Teil einer SoLaWi ist, trägt gemeinsam mit anderen die Kosten und das Risiko des Anbaus, das sonst die ErzeugerInnen allein tragen würden. Im Gegenzug erhalten alle TeilnehmerInnen regelmäßig frisches, saisonales Gemüse. Direkt vom Acker auf den Teller, sozusagen. Für die GemüsegärtnerInnen bedeutet das auf den ersten Blick vor allem eins: Planungs- und Finanzierungssicherheit jenseits von Wachstumszwang oder Existenzangst. Weniger offensichtlich ist – zumal solidarische Landwirtschaft nicht der ökologischen bzw. regenerativen Landwirtschaft vorbehalten ist –, welchen Mehrwert die solidarische Landwirtschaft auch für Umwelt, Klima und Gesellschaft mit sich bringen kann. In dem Moment, in dem die Landwirtin sich nicht mehr nur (!) auf ihre ökonomische Existenz konzentrieren muss und die minimal angefressenen Kohlrabi oder die leicht krummen Möhren mit Sicherheit einen (willigen) Abnehmer finden, eröffnen sich Spielräume. Spielräume, die zum Schutz von Umwelt, Klima und Artenvielfalt genutzt werden können. Klar ist: Finanzielle Absicherung ist bereits ein Fortschritt. Diejenigen, die die Lebensmittel erzeugen, die wir tagtäglich konsumieren, sollten nicht allein mit dem Risiko ihrer Erzeugung dastehen. Fest steht aber auch, dass (Land)Wirtschaft – und damit auch Gesellschaft – erst dann wirklich nachhaltig ist, wenn sie sowohl Umwelt- als auch Klimaschutz mitdenkt (und mitmacht!). Mischkultur im Gemüsegarten. Die Arbeit ohne Maschinen macht uns nicht nur unabhängiger von fossilen Brennstoffen, sondern ermöglicht auch einen Anbau, der besser für den Boden und dabei noch schön anzuschauen ist. Eine solidarische Landwirtschaft, die Wachstumszwang und Profitmaximierung hinter sich lassen kann, macht beides möglich. Gleichzeitig stellt sie, wenn auch zunächst „im Kleinen“ einen Raum dar, in dem Alternativen – ökologisch wie wirtschaftlich – erfahrbar gemacht werden. Erfahrung, die meiner Meinung nach aber notwendig ist, um eine größere sozial-ökologische Transformation voranzutreiben. In der Gemüserei Heidelberg unternehmen wir genau diesen Versuch. Wir verpflichten uns den gängigen Methoden des ökologischen Landbaus . Wir gehen aber noch einen Schritt weiter. In der Gemüserei wird Gemüse ohne Bodenbearbeitung angebaut . Vorteil: Auch die Artenvielfalt im Boden nimmt zu. Pilze, die auch bei minimaler Bodenbearbeitung oft ge- oder gar zerstört werden, können sich etablieren. Neben den Saprobionten, die organisches Material zersetzen und dabei auch Nährstoffe für Pflanzen verfügbar machen, hoffen wir als Gemüsegärtner auch auf solche Pilze, die mit Pflanzen in Symbiose leben. Mykorrhiza-Pilze versorgen Pflanzen mit Nährstoffen, Wasser und verbessern das Abwehrsystem gegen Schädlinge. Alle Pilze speichern viel (und langfristig) Kohlenstoff im Boden. Ohne Bodenbearbeitung fördern wir Artenvielfalt im Boden und sorgen dafür, dass Kohlenstoff dauerhaft im Boden bleibt . So leisten wir nicht nur einen Beitrag zu Umweltschutz und Artenvielfalt über dem Boden, sondern tragen vor allem auch dazu bei., dass die deutlich zahlreicheren Organismen im Boden und das Klima sich ebenfalls freuen. Al dies, wird erst durch eine Gemeinschaft ermöglicht, die bereit ist, faire und stabile Löhne für die GärtnerInnen zu garantieren. Umwelt- und Klimaschutz, faire Löhne sowie die Förderung lokaler Lebensmittelerzeugung sind dir wichtig? Du willst wöchentlich frisches, unbehandeltes Gemüse direkt „vom Acker auf den Teller“? Dann werde Mitglied einer solidarischen Landwirtschaft! Hier noch ein paar Infos zu häufig gestellten Fragen im Kontext der solidarischen Landwirtschaft. Sind solidarische und gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft das Gleiche? Vielleicht hast du auf der Homepage der Gemüserei Heidelberg häufiger den Begriff "gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft" gelesen und fragst dich jetzt: Ist das das Gleiche wie solidarische Landwirtschaft? Die kurze Antwort lautet: Ja, die beiden Begriffe beschreiben das Gleiche. (Meine) etwas längere Antwort lautet: Mir gefällt der Begriff der gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft eigentlich besser. Es geht nämlich nicht (nur) um Solidarität gegenüber dem/der Landwirtin. Es geht vielmehr darum, dass als Gemeinschaft mehr möglich ist. Als VerbraucherIn ermöglichst du eben nicht nur finanzielle Stabilität und Planbarkeit für die Gärtner. Die Gärtner können wiederum ihren Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz leisten. Der Begriff der gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft beschreibt in meinen Augen also etwas besser, um was es wirklich geht: Ein wechselseitiges Versprechen für eine zukunftsfähige(re) (Land-)Wirtschaft. Der Begriff ist außerdem insofern passender, als die Erzeugung des Gemüses selbst im wahrsten Sinne des Wortes durch eine unendlich vielseitige Gemeinschaft von Organismen im Boden "getragen" wird. Ist das Ganze nicht letztlich eine Abo-Kiste? Insofern es eine wöchentliche Gemüsekiste gibt, für die ihr jährlich bzw. monatlich bezahlen könnt, könnte man meinen es sei das Gleiche wie eine Abo-Kiste. Im Gegensatz zu einer üblichen Abo-Kiste gibt es in unseren Kisten nur Gemüse (und zukünftig auch etwas Obst), das auch im Handschuhsheimer Feld erzeugt wurde. Für die Gemüserei-Kiste wird nichts zugekauft. Das Gemüse wird außerdem am Tag der Abholung geerntet. Frischer geht es entsprechend nicht. Es stimmt zwar, dass unser Modell etwas weniger flexibel ist. Wir liefern beispielsweise nicht direkt vor deine Haustür. Dafür ist die gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft, wie wir sie betreiben - physisch wie psychisch - deutlich nachhaltiger. Wir konzentrieren uns auf das, was wirklich wichtig ist: Qualitativ hochwertiges Gemüse, eingebettet in eine Landwirtschaft, die faire Löhne und gesunde Arbeitszeiten ernst nimmt. Statt zusätzlich stundenlang mit dem Auto durch die Gegend zu fahren, beliefern wir - neben der Abholung direkt im Feld - ein Depot für knapp dreißig Personen. Ein Kompromiss, der Transportwege (und Kosten) einspart!
- Pasta e cavolfiore – Nudeln mit Blumenkohl
Ein traditionelles Nudelgericht aus Zeiten, in denen man das noch nicht als One-Pot-Gericht bezeichnete. Es ist vor allem in Neapel und Süditalien, aber auch in anderen Regionen Italiens, sehr beliebt und kommt auch bei Kindern gut an. Ein fast schon erstaunlich leckeres Gericht, wenn man die wenigen Zutaten bedenkt. Die Schlüsselrolle spielt hier der Blumenkohl - ist der geschmacklos, wird das Ergebnis eher fade schmecken. An Utensilien benötigt man hier nur eine Schüssel zum Waschen des Blumenkohl, eine geräumige Pfanne, praktisch ist eine Wokform, und eine Form für den Ofen (und wenn man ofenfeste und ausreichend große Pfanne hat, kommt man sogar damit aus). Für 4 Personen Pasta e Cavolfiore: Zutaten 400-500 g Nudeln (kurze Formen wie Penne Rigate, Farfalle, Conchiglie …) Etwa 500 g Blumenkohl 2-3 EL Olivenöl 1–2 Knoblauchzehen 80 g Parmigiano reggiano, frisch gerieben Semmelbrösel Vorgehensweise Den Blumenkohl in recht kleine Röschen teilen, waschen und kurz abtropfen lassen. Das Öl in eine weite Pfanne mit möglichst hohem Rand geben und zusammen mit dem Knoblauch erhitzen, bis er aromatisch duftet (nicht verbrennen lassen!). Dann die Blumenkohlröschen dazugeben und unter Rühren einige Minuten andünsten. So viel Wasser angießen, dass die Röschen gerade bedeckt sind, und dann 10-15 Minuten köcheln lassen. Das Wasser sollte nicht vollständig verdunsten, wenn nötig, noch etwas sehr warmes Wasser nachgießen. Den Knoblauch herausnehmen*. Die Nudeln in die Pfanne geben, 1-2 Minuten mit dem Blumenkohl andünsten und dann so viel Wasser zugießen, dass die Nudeln bedeckt sind. Salz zugeben und die Nudeln bissfest garen (entsprechend den Angaben auf der Packung). In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 °C vorheizen. Am Ende der Kochzeit werden die Röschen etwas zerfallen sein und die Nudeln eine leicht trockene Konsistenz haben. Den Parmesan zugeben und alles sehr gut vermengen. Abschmecken und wenn nötig nachsalzen. Dann in eine ofenfeste Auflaufform umfüllen und für eine schöne Kruste leicht mit Semmelbröseln bestreuen. In den Ofen schieben und einige Minuten überbacken, am besten auf Grillstufe, sonst Oberhitze. Anmerkung Das Gericht kann man auch gut vorab zubereiten . Dazu die Schritte durchführen bis zum Umfüllen in die Form und dann das Ganze vor dem Servieren im Backofen bei Umluft aufwärmen und zum Schluss auf Grillstufe knusprig überbacken. Etwas Pfeffer schmeckt auch gut, auch wenn es dann etwas weniger traditionell ist … * Man kann den Knoblauch nach Belieben auch in der Pfanne lassen. Rezept und Text: © Gemüserei Heidelberg, 2025
- Rohkostsalat aus Roter Bete und Karotten
Schmeckt so gut, dass sich auch Rote-Bete-Skeptiker oft überzeugen lassen. Zarte Blätter der Roten Bete machen sich optisch gut im Salat, müssen aber nicht sein. Für 4 Personen Rohkostsalat aus Roter Bete und Karotten mit Sesam Zutaten 2 kleine, frische Rote Beten 3 Möhren evtl. Apfel 4 EL Sesamsamen (am besten geröstet) 3 EL Apfelessig 2 EL Ahornsirup Salz 3 EL Olivenöl etwas Walnussöl (optional) einige Walnusskerne, trocken geröstet und etwas zerkleinert, zum Garnieren Vorgehensweise Rote Beten und Möhren schälen und grob raspeln (wenn verwendet auch Apfel). Essig, Ahornsirup und Salz dazugeben und alles gut durchmengen. Dann Öl und geröstete Sesamsamen unterrühren und nach Belieben mit gerösteten Walnusskernen g arnieren. Anmerkung Wenn Ahornsirup gerade nicht zur Hand ist, kann man auch wenig Honig oder ein anderes Süßmittel nehmen. Ahorn und Walnuss sind natürlich hier ein Dreamteam. Rezept und Text: © Gemüserei Heidelberg, 2024
- Pak Choi - schnell und einfach
Ein schnelles würziges Gericht, das sehr einfach zuzubereiten ist. Man braucht ein paar besondere Zutaten, sollte sich aber nicht abschrecken lassen. Sojasauce und Reisessig halten sich lange und sind vielseitig verwendbar. Dazu passt Reis als Beilage oder auch Reisnudeln. Für 4 Personen Pak Choi - schnell und einfach Zutaten 4 Köpfe Pak Choi 1 EL Öl, zum Braten Für die Sauce 4 EL Sojasauce 2 EL Reisessig 2 EL Wasser 2 EL süßsaure Chilisauce oder Teriyaki (optional) 1 EL Sesamöl (aus gerösteten Samen) 3 Knoblauchzehen, sehr fein gehackt oder gepresst 1 TL Ingwer, sehr fein gehackt oder gerieben 2 EL Sesamsamen Chiliflocken (optional) Vorgehensweise Für die Sauce vorab die Zutaten in einer kleinen Schüssel verrühren und beiseitestellen. Die Pak Choi längs halbieren und unter fließendem Wasser säubern. Auf einem Tuch etwas abtropfen lassen. In einer weiten Pfanne das Öl erhitzen und die Pak Choi darin zuerst mit der Schnittfläche nach unten etwa 2 Minuten braten, dann wenden und von der anderen Seite ebenfalls 2 Minuten braten. (Gegebenenfalls portionsweise, wenn sie nicht alle auf einmal in die Pfanne passen.) Herausnehmen und auf einem Teller beiseitestellen. Die vorbereitete Sauce in die heiße Pfanne gießen und leicht einköcheln lassen. Dann den Herd herunterstellen und den Kohl in die Sauce legen, kurz ziehen lassen, wenden und nochmals kurz ziehen lassen. Herausnehmen und mit Sesam bestreuen. Tipp : Sesamöl aus gerösteten Samen passt hier sehr gut, aber ersatzweise kann man auch Olivenöl sowie einige Sesamsamen einrühren. PS Beim Foto oben fehlt noch das abschließende »Bad« in der Sauce. Rezept und Text: © Gemüserei Heidelberg, 2024
- Radieschen-Kartoffel-Aufstrich
Lecker zu frischem Baguette Klar, Radieschen im Salat sind immer eine feine Zugabe und auch einfach so mit etwas Salz schmecken sie gut. Aber es lohnt sich, diese Kombination mit Kartoffel und Schmand auszuprobieren für einen leckeren, leicht pikanten Brotaufstrich. Für 4 Personen Eine leckere Verwendung für frische Radieschen und dazu auch praktisch, um Kartoffeln vom Vortag zu verwerten. Aber es lohnt sich auf jeden Fall auch, die Kartoffeln nur für diesen Zweck zu garen (und ein paar mehr für andere leckere Dinge). Radieschen-Kartoffel-Aufstrich: Zutaten 300–400 g vorgegarte Kartoffeln (vorwiegend festkochend) etwa 150 g Schmand (alternativ Sauerrahm, Creme fraîche oder vegane Alternative) Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 1 Zwiebel, sehr fein gewürfelt 1 gute Handvoll Schnittlauchröllchen oder andere frische Kräuter nach Belieben 1 Bund Radieschen (oder nach Belieben), die meisten in feine Streifen oder Würfel geschnitten, einige in Scheiben zum Dekorieren Senf (optional) Meerrettich, aus dem Glas oder als Pulver (optional, Pulver bei Épicerie Heidelberg erhältlich) Vorgehensweise Die Kartoffeln in der Schale garen, abkühlen lassen, pellen und in eine große Schüssel reiben. Es sollte eher eine stückige Masse sein als eine feine Paste. Die übrigen Zutaten zusammen mit den fein zerkleinerten Radieschen hinzufügen und alles zu einer streichfähigen Masse verrühren. Wenn verwendet, Senf und/oder Meerrettich unterrühren. Vor dem Anrichten mit frisch gehackten Kräutern bestreuen und mit den restlichen Radieschen garnieren, nach Belieben ganz oder in Scheiben geschnitten. Anmerkung Bei den Zutaten kann man gut improvisieren – wie so oft. Lecker schmecken ein oder zwei hartgekochte und klein geschnittene Eier oder auch eine Handvoll Erbsen (TK-Erbsen mit kochendem Wasser übergießen und abtropfen lassen). Mit etwas eingelegtem Thunfisch wird daraus schon fast ein sättigender Salat. Rezept und Text: © Gemüserei Heidelberg, 2024
- Kräuter-Kartoffel-Frittata
Was das Kräuterherz begehrt ... Diese supergesunde Frittata lässt sich sowohl in der Pfanne als auch im Ofen garen. Besonders praktisch ist eine Pfanne mit abnehmbaren Griff. Andernfalls die Frittata in der Pfanne auf dem Herd stocken lassen und dann in eine passende Backform geben. Für 4 Personen Kräuter-Kartoffel-Frittata: Zutaten 1–2 Kartoffeln, grob geraspelt 1 Zucchini, gewürfelt (optional) einige Frühlingszwiebeln, in Scheiben geschnitten Öl, zum Braten 5–6 Eier 3–4 EL Parmigiano Reggiano oder Grana Padano 3–4 EL körniger Frischkäse (optional) Salz frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 1 Handvoll gemischte Kräuter, gehackt 1 gute Handvoll Schnittlauchröllchen oder andere frische Kräuter nach Belieben Vorgehensweise Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die geraspelten Kartoffeln darin kurz andünsten. Die Zucchiniwürfel zugeben und mitgaren, bis beides fast gar ist. Dann die Frühlingszwiebel unterrühren und die Pfanne vom Herd nehmen. Die Eier in einer Rührschüssel gut verquirlen. Den Parmesan und den Frischkäse (wenn verwendet) unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Die gehackten Kräuter einrühren und dann den Pfanneninhalt zur Eier-Käse-Mischung geben und alles gut verrühren. In der Pfanne nun erneut Öl erhitzen und den Mix im heißen Öl von einer Seite stocken lassen. Weitere Zubereitung in der Pfanne: Wenn die Eiermasse auch in der Mitte gestockt ist, die Frittata und auf der zweiten Seite fertigbacken. Weitere Zubereitung im Backofen: Die Pfanne ohne Griff oder die Form in den auf 160 °C vorgeheizten Backofen stellen und etwa 20 Minuten backen. Ein kurzer Hitzeschub bei 180 °C verleiht der Frittata eine schöne goldbraune Oberfläche Tipp: Das Wenden der Frittata in der Pfanne kann etwas tricksig sein. Gut geht es, wenn man sie auf einen flachen großen Deckel gleiten lässt, den Deckel unten am Griff festhält und sie dann in einer kurzen (mutigen) Bewegung so in die Pfanne gibt, dass die schon gebackene Seite oben liegt. Beim Backen im Ofen erübrigt sich dieser Schritt. Rezept und Text: © Gemüserei Heidelberg, 2024
- Bandnudeln mit Lauchstreifen in Sardellensauce
Für dieses schnelle Gericht wird der in Streifen geschnittene Lauch im selben Topf wie die Nudel gegart, zusammen abgeschüttet und dann in einer Pfanne mit in Öl geschmorten Sardellen verrührt. Nach Geschmack zusätzlich zu den Sardellen 2–3 Kapern und/oder grob gehackte Walnusskerne geben. Für 4 Personen Bandnudeln mit Lauchstreifen in Sardellensauce Zutaten 3–4 in Öl eingelegte Sardellenfilets 3–4 EL natives Olivenöl extra, plus etwas zusätzlich zum Beträufeln 2 große Stangen Lauch 250 g Fettuccine oder Tagliatelle Salz frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 2–3 Kapern (optional) einige gehackte Walnusskerne Vorgehensweise Den Lauch gut putzen und die Stangen in lange, schmale Streifen schneiden, sodass sie aussehen wie Fettuccine. Dabei kann ruhig auch etwas vom grünen Teil der Lauchstangen verwendet werden. Das Olivenöl in eine große Pfanne geben und die Sardellenfilets hineingeben. Das Wasser kräftig salzen und zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht, die Lauchstreifen hineingeben und etwa 15 Minuten kochen lassen. In der Zwischenzeit die Sardellen im Olivenöl erhitzen und „schmelzen“ lassen. Dann die Nudeln zum Lauch in das Wasser geben und nach Packungsanweisung mitgaren. Anschließend die Nudeln und die Lauchstreifen abgießen und in die Pfanne mit den Sardellen geben. Gut mischen und zum Schluss nochmals etwas Olivenöl unterrühren und abschmecken. Eventuell nachsalzen. Auf Teller verteilen, mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer bestreuen und mit etwas nativem Olivenöl beträufelt servieren. Tipp : Beim Abgießen etwas Nudelwasser auffangen. Durch die enthaltene Stärke lässt sich damit das Nudelgericht in der Pfanne schön cremig rühren, falls es zu trocken wirkt. Rezept und Text: © Gemüserei Heidelberg, 2024






